Tipps

Die folgenden Tipps zur Zahnpflege können Sie auch in Wikipedia nachlesen.

PZR - Professionelle Zahnreinigung

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Prophylaxe. Man versteht darunter eine umfassende mechanische Reinigung der Zähne.

In jedem Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen ein Belag auf den Zähnen, Plaque oder auch Biofilm genannt. Dieser Biofilm besteht aus Milliarden von Bakterien, die einen regen Stoffwechsel entwickeln. Dabei werden Kohlenhydrate verwertet und Säuren sowie Zellgifte ausgeschieden. Durch diese aggressiven Substanzen entstehen Zahnschäden (Zahnkaries) und Zahnfleischentzündungen  bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis). Vielen Patienten gelingt es auch durch eine gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen.

Insbesondere bei älteren Patienten ist eine regelmäßige gründliche Reinigung des Gebisses unerlässlich, weil das Zahnfleisch zurückgeht. Dadurch wird die freiliegende, dem Belag und den Bakterien ausgesetzte Zahnoberfläche größer. Ferner lässt die Fingerfertigkeit im Alter nach, was die Qualität der täglichen Putztechnik reduziert. Darüber hinaus verändert sich der Stoffwechsel im Alter in vielen Fällen ungünstig, beispielsweise durch chronische Krankheiten oder Medikamente, wodurch die Anfälligkeit für Karies und Parodontitis steigt.

Die PZR wird von fortgebildeten Fachkräften durchgeführt, wie zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten. In der Regel umfasst die PZR eine vollständige Entfernung versteckter weicher und auch mineralisierter Zahnbeläge oberhalb (Zahnstein) und unterhalb des Zahnfleisches. Die Reinigung erfolgt mit Handinstrumenten, Bürstchen, Zahnseide und Ultraschallgeräten. Anschließend können eventuell verbliebene Verfärbungen und Ablagerungen auf Zahnoberflächen (auch auf Zahnersatz und Zahnkronen) mittels Pulverstrahlgeräten entfernt werden. Vergleichbar mit dem Sandstrahlen bläst hier ein erwärmtes Gemisch aus Luft, Wasser und einem speziellen Reinigungssalz die Beläge aus jedem Zwischenraum und jeder Furche. Anschließend werden die Zähne mit einem rotierenden Gummikelch oder einer rotierenden kleinen Bürste unter Verwendung immer feiner werdender  Prophylaxepasten poliert, um die Zahnoberflächen zu glätten und ein Neuansetzen von Belägen zu erschweren. Abschließend werden zum Schutz des Zahnschmelzes alle Zahnoberflächen mit einem speziellen Fluoridlack behandelt. In seltenen Fällen kann bei besonders empfindlichen Zähnen die Professionelle Zahnreinigung unter Lokalanästhesie durchgeführt werden.

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Prophylaxe

Zahnmedizinische Prophylaxe bezeichnet alle vorbeugenden Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates entstehen oder sich verschlimmern. Ein Synonym dazu ist zahnmedizinische Prävention. Prophylaxe leitet sich von griechisch προφυλάσσω prophylásso ab, was „von vornherein ausschließen“ bedeutet.

Allem voran steht die Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Zuständen. Die Gruppenprophylaxe betrifft ausgewählte größere Bevölkerungsgruppen (z.B. Untersuchungen durch Schulzahnärzte für Schulkinder), während die Individualprophylaxe sich nur auf Einzelpersonen bezieht.

Weiter wird unterschieden zwischen der kollektiven oder Massenprophylaxe (betrifft große Bevölkerungskreise) und der semikollektiven Prophylaxe (begrenzt auf spezielle Gruppen). Unter die kollektive Prophylaxe fällt z. B. die Fluoridierung der Zähne über das Trinkwasser, durch Zusätze zu Nahrungsmitteln und durch Zahnpasta. Zu den Basisprophylaktische Maßnahmen gehören das tägliche Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und zuckerarme Ernährung. Sie sollten Bestandteil jeder täglichen Mundhygiene sein. Intensivprophylaktische Maßnahmen richten sich im Rahmen der Individualprophylaxe an Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko für Karies oder Parodontitis.

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Zahnbürsten

Handzahnbürste

Das verbreitetste und auch billigste Modell ist die mit der Hand geführte Kurzkopfzahnbürste. Einige Bereiche im Mund sind durch einen kleinen Bürstenkopf besser erreichbar, weshalb hochwertige Handzahnbürsten oft über einen kurzen Kopf, mittelharte bis weiche Kunststoffborsten mit abgerundeten Borstenenden und einen ergonomischen Handgriff verfügen, der eine sichere Führung erlaubt. Ein planes Borstenfeld hat sich bewährt. Zur besseren Reinigung der Zahnzwischenräume und anderer schwer erreichbarer Stellen wurden Modelle mit angewinkelten und kreuzweise angeordneten Borsten sowie gebündelten separaten Borstenfeldern entwickelt. Heute wird mitunter wieder über den Einsatz von Naturborsten diskutiert, die allerdings aus hygienischen Gründen außerordentlich bedenklich sind (Markkanal, raue Oberfläche). Eine ökologische Variante der Handzahnbürste ist die Wechselkopfzahnbürste, bei der nach ca. 8 Wochen nur der Kopf ausgetauscht werden muss, der Stiel hingegen kann je nach Einsatzhäufigkeit länger verwendet werden. Dadurch fällt weniger Plastikmüll an.

Die Elektrozahnbürste wurde 1954 von der Schweizer Firma Broxo eingeführt. Industrieunabhängige Studien konnten zeigen, dass die Putzleistung elektrischer Zahnbürsten die von Handzahnbürsten übersteigt.

Frühe Elektrozahnbürsten ahmten die Bewegung der Hand nach und schwangen elliptisch. Diese waren jedoch aufwendiger zu führen und weisen konstruktionsbedingt anfälligere mechanische Bauteile auf als andere elektrische Bürstenformen. Zudem verfügen heute nahezu alle Bauformen über einen Akkumulator-Betrieb, der die Bürste vom Kabelanschluss und der direkten Nähe einer Steckdose unabhängig macht. Aus Sicherheitsgründen ist diese Konstruktionsweise in vielen Ländern vorgeschrieben, da der Betrieb mit Netzanschluss bei Defekten oder beispielsweise der Benutzung unter der Dusche ein erhebliches Gefahrenpotential darstellt. Kabellose Bürsten werden deshalb in einem mitgelieferten Ständer gelagert, durch den sie mittels Induktion aufgeladen werden. Auch Bauformen mit Kontakt-Aufladung gelten im Sanitärbereich als zu gefährlich. Der Batteriebetrieb ist ebenfalls veraltet, jedoch vor allem im günstigsten Preissegment noch häufig anzutreffen.

Da Elektrozahnbürsten wesentlich langlebiger sind als ihr Bürstenkopf, haben alle Modelle auswechselbare Köpfe, die vom Verbraucher nachgekauft werden müssen.

Bei den im Handel überwiegend erhältlichen Elektrozahnbürsten besteht zudem das Problem einer erschwerten Reparatur, da die Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren fest eingebaut werden und nicht ausgewechselt werden können.

Elektrische Zahnbürste

Die oszillierend-rotierende Zahnbürste zeichnet sich durch einen runden rotierenden bzw. oszillierenden Bürstenkopf aus. Das Funktionsprinzip ist einem Zahnpoliturwerkzeug ähnlich.

Die Reinigungsleistung von oszillierend-rotierenden Bürstenköpfen ist nach einer Studie in einem geringen Maße besser als diejenige von Handzahnbürsten. Die Studienautoren sind jedoch womöglich nicht unabhängig, die klinische Signifikanz ist in Frage gestellt und die Qualität vieler Vergleichsstudien reicht für eine robuste Aussage nicht aus.

Als Weiterentwicklung der elektrischen Zahnbürste gilt die Elektronische Schallzahnbürste. Bei dieser wird der Bürstenkopf mit einer höheren Frequenz als bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten bewegt. Anstelle eines Elektromotors wird der Kopf über einen elektrischen Schallwandler (magnetisch oder über Piezo-Effekt) angetrieben und lässt den Bürstenkopf meist mit einer Frequenz von 250 bis 300 Hertz schwingen. Der Zahn wird nicht durch die Schallwellen gereinigt, sondern durch die sich mit relativ hoher Frequenz bewegenden Borsten. Eine Besonderheit bei Schallzahnbürsten ist die ovale Form ihres Bürstenkopfes, die an den Kopf einer herkömmlichen Handzahnbürste erinnert.

Bei Schwingungsfrequenzen oberhalb 300 Hertz spricht man von „Ultraschallzahnbürsten“. Sie erreichen bis zu 1,8 Mio. Schwingungen pro Sekunde (1,8 MHz). Derartige Geräte arbeiten mit einem Tupfer, der die Flüssigkeit im Mund in Schwingungen versetzt und mithilfe einer speziellen Zahnpasta erzeugte Schaumblasen zum Platzen bringt. Durch dieses Zerplatzen wird die Reinigungsleistung erreicht. Ultraschallzahnpasta enthält keine Putzkörper. Ultraschallzahnbürsten arbeiten nicht mechanisch; sie erkennt man daran, dass sie nicht mit herkömmlicher Zahnpasta funktionieren, denn die Putzkörper verhindern die Wirkungsweise. Zwar arbeiten Ultraschallzahnbürsten mit einer Bürste als Aufsatz, als Tupfer könnte jedoch auch z. B. ein Schwamm eingesetzt werden. Der Vorteil der Ultraschallzahnbürste besteht darin, dass die Zähne und das Zahnfleisch nicht mechanisch bearbeitet werden.

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Zahnseide

Zahnseide dient dazu, die (interdentalen) Zwischenräume der Zähne von Zahnbelag (Plaque, Bakterien) und Essensresten zu reinigen. Die Zahnärzteschaft empfiehlt, sie als Ergänzung der täglichen Zahnreinigung zu verwenden: Die Anwendung beuge insbesondere der Zahnkaries, aber auch einer Parodontitis vor. Die Wirksamkeit bzw. das Nutzen-Schaden-Verhältnis der Anwendung von Zahnseide ist jedoch umstritten.

Zahnseide kann aus Kunststoffen (Nylon, Polyethylen) oder Seide bestehen und ist in ungewachster und gewachster Ausführung sowie mit PTFE-Beschichtung (Teflon, Gore-Tex) erhältlich. Weiterhin gibt es Zahnseide, die mit Fluoriden oder Pfefferminzgeschmack imprägniert ist. Gewachste und beschichtete Zahnseide gleitet zwar leichter über die Zahnflächen, rutscht in der Praxis jedoch auch leichter durch die Finger. Die Reinigungswirkung gewachster und ungewachster Zahnseide unterscheidet sich jedoch nicht.

Das Fädeln der Zahnzwischenräume mit Zahnseide ist eine Ergänzung zur Entfernung von Zahnbelag mit der Zahnbürste, da mit dieser nur ca. 70 % der Zahnoberflächen gereinigt werden kann.

In Deutschland ist die Benutzung von Zahnseide relativ wenig verbreitet: Nach groben Schätzungen haben etwa 20 % der deutschen Bevölkerung Zahnseide im Haushalt, regelmäßig benutzt wird sie jedoch nur von ca. 5 %. In den USA ist die Benutzung von Zahnseide stärker verbreitet, dort nutzten sie 2011 täglich etwa 28 % der Bevölkerung. Mit verantwortlich dafür ist der weitverbreitete Einsatz von Dental Hygienists(zahnmedizinischen Prophylaxehelfern) in den USA.

Ein weiteres Hilfsmittel zur Zwischenraumpflege sind Interdentalbürsten.

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Quelle: KZBV.de

Interdentalbürsten

Zahnzwischenraumbürsten, auch Interdentalbürsten genannt, sind Zahnbürsten zum Reinigen von Zahnzwischenräumen und schwer zugänglichen Stellen. In Apotheken und Drogerien werden verschiedenen Stärken und Formen angeboten, z. B. Flaschenbürsten oder Pinselbürsten. Empfohlen wird, den Bürstenkopf alle vier Wochen zu wechseln.

Es gibt Hinweise, dass nach dem konventionellen Zähneputzen eine Interdentalbürste mehr Plaque entfernt als Zahnseide. Voraussetzung zur Anwendung ist jedoch, dass der Zahnzwischenraum groß genug für die Reinigung mittels einer Interdentalbürste ist.

Die Größe von Interdentalbürsten ist im ISO-Standard 16409 normiert. Die Bürstchengröße ist eine Zahl von 0 (kleine Zahnzwischenräume) bis 8 (große Zahnzwischenräume) und gibt den passierbaren Lochdurchmesser an. Dieser entspricht der Größe des Zahnzwischenraumes, in den sich das Bürstchen gerade noch schieben lässt, ohne dass sich der Draht verbiegt.

Die Farbe der Bürstchen unterscheidet sich zwischen verschiedenen Herstellern. Gleiches gilt für die Drahtstärke.

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Hygiene und Reinigung der Zahnbürste

Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen für Zahnbürsten müssen leicht durchführbar sein, weil sie sonst keine Akzeptanz finden. Außerdem müssen sie billig und ressourcenschonend sein, weil man im anderen Fall besser eine neue Zahnbürste kauft.

  • Es wird abgeraten eine Zahnbürste mit einer anderen Person zu teilen, da es sowohl allgemeine hygienische Bedenken als auch ein erhöhtes Übertragungsrisiko von blutübertragbaren Krankheiten, wie Hepatitis C darstellt. Deshalb sollen mehrere Personen verschiedenfarbige Zahnbürsten verwenden, um einer Verwechslungsgefahr vorzubeugen.
  • Abspülen unter einem kräftigen Wasserstrahl, und optische Kontrolle auf Rückstände vor einem Antrocknen ist empfehlenswert.
  • Es ist günstig, wenn die Zahnbürste nach dem Abspülen möglichst schnell trocknet. Dazu stellt man die Bürste mit dem Bürstenkopf nach oben in den Zahnputzbecher. Zahnbürsten sollten in einem möglichst luftdurchlässigen Behälter transportiert werden.
  • Bei Outdooraktivitäten und in der Natur nimmt man am Ende des Zähneputzens den Bürstenkopf noch einmal in den Mund und saugt den Schaum aus der Bürste heraus (dann ausspucken). Die leergesaugte Zahnbürste lässt sich dann mit einer minimalen Wassermenge (z. B. aus einer Wasserflasche) ausspülen.
  • Bei eingeschränktem Immunsystem (z. B. Diabetes, Schwangerschaft, Krebs oder nach einer OP) ist die Mundflora anfällig für Keime und es kommt leicht zu Zahnfleischentzündung und pilzbedingtem Soor. Dann kann die Desinfektion der Zahnbürste mit einem chlorhexidinhaltigen Dentalspray die Keimbesiedelung verringern.
  • Einige Modelle von elektrischen Zahnbürsten haben in die Ladegeräte integrierte elektrische UV-Desinfektionsvorrichtungen.

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Quelle: Wikipedia.org